14. April 2026 | Summits4Hope
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Gedanken aus dem Innersten der Stiftung
5 min Lesezeit

14. April 2026

Veränderung beginnt selten spektakulär.

von Gilbert Fisch, Gründer Summits4Hope

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Manchmal sind es die kleinen Dinge, die sich plötzlich ganz gross anfühlen.

Vor ein paar Tagen, an einem dieser ersten warmen April-Tage, war es endlich soweit: Die erste Ausfahrt dieses Jahr für mich auf dem Velo.

Nach dem Langlauf-Unfall, über den ich im letzten Blog geschrieben habe, mit einem ziemlich zerstörten Knie war lange nicht klar, wann dieser Moment kommen würde. Die Reha braucht Zeit. Viel Zeit. Und Geduld. Viel Geduld!

Und während Wochen und Monaten immer wieder dieses feine Gespür dafür, was schon geht – und was noch nicht.

Und dann sitzE ich überraschend schnell wieder im Sattel.

Zwar nur eine Stunde. Alles flach. Sachte und mit wenig Druck auf den Pedalen.

Und trotzdem: Ein Gefühl von Freiheit. Von Leben.Von „endlich wieder“.

Die Endorphine sind nur so durch meinen Körper geschossen. Und während ich da so unterwegs war, wurde mir etwas bewusst:

Es ist genau dieses Gefühl, das mich auch an anderen Stellen antreibt.

Wenn ich z.B. auf dem Markt stehe und die Zutaten für den nächsten Soul Food Friday einkaufe.

Oder wenn ich diese Tage in die Planung für unseren Matterhorn-Event eintauche.

Dieses leise Kribbeln. Diese Freude daran, etwas entstehen zu lassen.

Genau daraus entstehen oft die Dinge, die am Ende viel mehr bewegen, als man im ersten Moment denkt.

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Ein Tisch. Acht Menschen. Und eine leise Veränderung der Welt.

Es gibt Abende, die beginnen ganz unscheinbar.

Ein Tisch.
Acht Menschen.
Ein paar Gläser Wein.
In der Küche ein Topf, der leise vor sich hinköchelt.

SOUL FOOD FRIDAY

An diesen Abenden passiert etwas, das weit über mein Esszimmer hinausgeht.

Ich liebe es zu kochen.
Ich liebe es, Menschen an einen Tisch zu bringen.
Gemeinsam zu essen, zu lachen, Geschichten zu teilen.

Aber was mich jedes Mal tief berührt:

Während wir dort sitzen, während wir geniessen, geschieht gleichzeitig etwas an einem ganz anderen Ort dieser Welt:

In Kisumu, Kenia.

Dort steht ein Ort, der für 15 Kinder mehr ist als nur ein Dach über dem Kopf:
Das Jehovah Shammah Restoration Center.

Ein sicherer Hafen.
Ein Ort der Würde.
Ein Ort, an dem Vertrauen in die Zukunft wächst.

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Dank der Soul Food Fridays können wir dort heute mehr tun als je zuvor.

Wir finanzieren:

  • tägliche Mahlzeiten

  • medizinische Grundversorgung

  • Schulgebühren, Materialien und Uniformen

  • und dringend notwendige Renovationsarbeiten

Was mich dabei besonders bewegt:

Einige der Jugendlichen, die früher selbst dort gelebt haben, kommen heute zurück.

Sie helfen.
Sie reparieren Dächer.
Sie werden zu Mentoren.

Ein Kreis schliesst sich.

Und an meinem Tisch, an einem Freitagabend in der Schweiz, sitzen Menschen, geniessen ein gutes Essen … und werden Teil genau dieser Geschichte.

Vielleicht ohne es im ersten Moment ganz zu realisieren.

👉 Wenn du einmal selbst an diesem Tisch sitzen möchtest:

Die Soul Food Friday Plätze für die kommenden Wochen sind fast komplett ausgebucht. Aber bald schon plane ich die Termine für das zweite Halbjahr und wenn du zu den ersten gehören willst, denen ich das Programm mit den Terminen und leckeren Menus sende, dann trage dich jetzt auf unsere Soul Food Friday Interessenten-Liste ein.

Hier auf die Interessenten-Liste eintragen:

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Zurück zu den Wurzeln. Und ein Berg, der uns verbindet.

Manchmal ist es wichtig, sich daran zu erinnern, wo alles begonnen hat.

Vor etwas mehr als 10 Jahren nahm die Idee von Summits4Hope Gestalt an und wir fragten uns: Was wäre, wenn wir gemeinsam auf dem Velo einen Berg bezwingen – und dabei etwas viel Grösseres bewegen?

Dieses Jahr feiern wir 10 Jahre Summits4Hope.

Und wir kehren genau dorthin zurück, wo alles begann.

Mit dem Ride4Kids 2026 Matterhorn.

Wie bitte? 

Matterhorn? 

Mit dem Velo?

16 Runden auf dem herrlichen Zugerberg.
4'480 Höhenmeter (die Höhe des Matterhorns).

Ohne Verkehr. In schönster Natur.

Auf den ersten Blick wirkt es wie eine dieser Herausforderungen, bei denen man denkt:

„Das ist nur etwas für die ganz Verrückten.“

Aber ganz wichtig:

Es geht nicht darum, ob du 16 Runden fährst.
Es geht nicht um Leistung.
Und schon gar nicht um ein Rennen und eine Rangliste.

Du kannst:

  • alleine fahren

  • oder in einer 2er-, 3er- oder 4er-Seilschaft

  • mit dem E-Bike

  • in deinem Tempo

  • so viele Runden, wie du willst

Es geht um Gemeinschaft.

Um dieses Gefühl, gemeinsam unterwegs zu sein.
Sich gegenseitig hochzuziehen.
Zu lachen, zu schwitzen, zu feiern.

Und gleichzeitig etwas zu bewegen, das weit über diesen Tag hinausgeht.

Denn jede Runde bringt uns näher zu unserem Ziel:

Sauberes Wasser für Kinder in Mosambik.
Zugang zu Sanitäranlagen.
Hygiene.
Gesundheit.
Zukunft.

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Was mich dabei jedes Mal berührt:

Wir verwandeln etwas so Einfaches wie in die Pedale treten in etwas so Grundlegendes wie Leben verändern.

👉 Wenn du dieses Jahr Teil davon sein möchtest:

Alle Infos zum Event, zur Teilnahme und zu den Seilschaften findest du hier:

Und vielleicht ist genau jetzt der Moment.

Wenn ich auf diese beiden Projekte schaue – die anregenden Soul Food Friday Abende am Tisch und die kraftvollen Stunden auf dem Velo – dann wird mir wieder klar:

Veränderung beginnt selten spektakulär.

Sie beginnt oft leise.
Mit einem Abendessen.
Mit einer Entscheidung.
Mit einem ersten Schritt.

Und vielleicht ist genau dieser Frühling wieder so ein Moment.

Ein Moment, in dem sich etwas verschiebt.
Ein Moment, in dem neue Wege entstehen.

Ich bin gespannt, wohin uns dieses Jahr führen wird.

Und ich bin dankbar, dass du ein Teil davon bist.

Von Herzen,

Gilbert

Gründer von Summits4Hope

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