“Jeder Franken, der in sauberes Trinkwasser investiert wird, generiert
4-12 Franken wirtschaftlichen Ertrag.”
 
WHO 2007

Wasser ist die Quelle des Lebens. Sauberes Wasser kann für alle Menschen – nicht nur für Kinder – alles verändern: die Gesundheit, die Ernährung, das Zusammenleben und somit auch die lokalen Entwicklungsmöglichkeiten. Dies ermöglicht den Kindern schlussendlich auch den Schulbesuch. Deshalb ist es mir besonders wichtig, mit Summits4Hope auch Projekte für sauberes Wasser zu unterstützen.

Schmutziges Wasser tötet mehr Menschen als Kriege

663'000'000 Menschen auf unserem Planeten haben keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser! Laut Unicef sterben immer noch jedes Jahr 340’000 Kinder unter fünf Jahren an Durchfallerkrankungen. Der Grund: Unzureichende Wasserversorgung, fehlende sanitäre Anlagen und Hygiene.

 

Der Verlust an Produktivität in den ärmsten Ländern der Welt beziffert die Unicef mit 81'000'000'000 Franken!

 

Mein Fokus:

Wasserprojekte in Afrika

 

Allein in Afrika wenden die Menschen 40'000'000'000 Stunden zur Beschaffung von Wasser auf. Statt in die Schule zu gehen verbringen Kinder mit ihren Müttern täglich vier bis acht Stunden damit, Wasser von weit entfernten Quellen[p2]  nach Hause zu schleppen. Der Weg ist oft gefährlich für die Frauen und Kinder, die unterwegs nicht selten Opfer von Gewalt und sexuellem Missbrauch werden.

 

Für diese Menschen die Wasserversorgung zu verbessern, erachte ich als eines der dringlichsten Ziele.

Sie arbeiten nach dem einzigartigen Prinzip „Wasser trinken & Wasser geben“ und bringen so sauberes Wasser nach Sambia:

Wasser für Wasser 

WfW wurde 2012 von den Brüdern Lior und Morris Etter gegründet. Sie hatten die aussergewöhnliche Idee, den Umgang mit Wasser in Restaurants und Firmen neu zu definieren – Hahnenwasser anstatt Flaschenwasser. 100% des Wassererlöses aus der Gastronomie fliessen dann wiederum in Wasserprojekte in Sambia. Dort erhalten die Ärmsten der Armen dank Infrastruktur- und Ausbildungsprojekten Zugang zu sauberem Wasser.

 

Sambia hat 14,5 Millionen Einwohner, gehört gemäss UNO zu den ärmsten und am wenigsten entwickelten Ländern der Welt (UNO-Rang 2013: 141 von 187), politisch ist das Land jedoch vergleichsweise stabil.

 

In Sambia herrscht kein Wassermangel, aber es fehlt an finanziellen Mitteln und Know-how das Wasser zu den Menschen zu bringen. 1/3 der Bevölkerung hat keinen Zugang zu sauberem Wasser, 50% keinen zu sanitären Anlagen. Die Mehrheit muss für weniger als US$ 1.25 am Tag leben.

 

WfW investiert in Infrastruktur-Projekte wie Wasserkioske, Bohrlöcher und Leitungsnetze. Das zentral aufbereitete Trinkwasser wird über Leitungen zu Wasserkiosken gepumpt, die an städtische Wasserleitungen angeschlossen sind. Mit einem Wasserkiosk erhalten 500-1'500 Menschen Zugang zu einer sicheren Wasserquelle.

 

Zusätzlich werden in Zusammenarbeit mit lokalen Berufsschulen Fachkräfte für die Wasser- und Abwasserversorgung ausgebildet.

 

Alle Projekte werden mit lokalen Partnern und dem staatlich regulierten Wasserversorger durchgeführt. Sie wurden von den WfW Projektexperten sorgfältig evaluiert und werden regelmässig von ihnen vor Ort besucht und kontrolliert. Bisher konnten keine Probleme mit Korruption festgestellt werden, einem der grössten Probleme in Afrika.

 

Seit der Gründung des gemeinnützigen WfW Vereins im 2012 sind über CHF 800'000.- in Projekte in Sambia geflossen.

 

Gemeinsam mit WfW finanziere und unterstütze ich den kontinuierlichen Ausbau und Unterhalt der lebensnotwendigen Wasserversorgung für die ärmsten Bevölkerungsschichten in Sambia.

Menschenrecht auf sauberes Wasser

Am 28. Juli 2010 hat die Vollversammlung der Vereinten Nationen das Recht auf Zugang zu sauberem Wasser als Menschenrecht aufgenommen.

 

Das Menschenrecht auf Wasser ist mitunter auch Voraussetzung für andere Rechte wie das Menschenrecht auf Leben, angemessene Ernährung und medizinische Versorgung.

Sauberes Wasser kann alles zum Positiven verändern

Gesundheit – Zugang zu sauberem Wasser und verbesserte Hygiene kann jede Woche 16'000 Menschen das Leben retten.

 

Bildung – Weniger Aufwand für die Wasserbeschaffung bedeutet mehr Zeit für Schulbank und Lernen. Verbesserte Hygiene an den Schulen macht die Kinder zudem gesünder und bedeutet eine verbesserte Anwesenheitsquote und Teilnahme am Schulunterricht.

 

Perspektiven – Frauen gewinnen Zeit, um Gemüse anzubauen, ein Geschäft zu eröffnen, ihr Zuhause zu verbessern, da sie nicht mehr den kilometerweiten Weg zur nächsten verunreinigten Quelle auf sich nehmen müssen, um Wasser für die Familie zu transportieren.

 

Laut der WHO generiert jeder Franken, der in sauberes Trinkwasser investiert wird, 4–12 Franken wirtschaftlichen Ertrag für die lokale Bevölkerung.