“Jeder Franken, der in sauberes Trinkwasser investiert wird, generiert
4-12 Franken wirtschaftlichen Ertrag.”
 
WHO 2007

UN Sustainable Development Goal Nr. 6:

Sauberes Wasser und Sanitäreinrichtungen

Summits4Hope identifiziert sich mit den Zielen der UN zur Verfügbarkeit und nachhaltigen Bewirtschaftung von Wasser und Santärversorgung für alle und setzt sich mit entsprechenden Projekten für dieses Menschenrecht ein.

Hier die Kennzahlen aus dem SDG Bericht 2019:

Seit 2018 setzt Summits4Hope in Zusammenarbeit mit WASSER FÜR WASSER und lokalen Partnerorganisationen Sanitär- und Siedlungshygiene-Projekte in Mosamiks Hauptstadt Maputo um. Sanitäre Anlagen, Trinkwasserzugänge und Hygieneschulungen dienen der ganzheitlichen Verbesserung der WASH-Situation.

 

 

Geschichte

Mosambik zählt zu den ärmsten Ländern der Welt. Nach der langen Kolonialgeschichte und der Unabhängigkeit von Portugal 1975 verhinderten insbesondere der Bürgerkrieg von 1977 bis 1992, Naturkatastrophen und die ab den 1990er-Jahren bis heute hohe HIV/Aids-Rate eine nachhaltige wirtschaftliche Entwicklung.

Gesellschaftliche Entwicklung

Obwohl das Land seither zu den sich am schnellsten entwickelnden Volkswirtschaften des ganzen Kontinents gehört, sind Armut und Ungleichheit immer noch weit verbreitet: Gemessen am Human Development Index (HDI) und dem Pro-Kopf-Einkommen gehört Moçambique zu den 10 ärmsten Ländern der Welt. Rund die Hälfte der Bevölkerung lebt unter der Armutsgrenze von USD 1.90.

Mosambik hat eine der höchsten Geburtenraten der Welt, jedoch auch eine tiefe durchschnittliche Lebenserwartung von rund 58 Jahren. Dies ist unter anderem auf das Auftreten wasserbürtiger Krankheiten zurückzuführen.

Urbanisierung

Mosambiks Bevölkerungswachstums- und Urbanisierungsraten gehören zu den höchsten weltweit. So hat sich die urbane Bevölkerung des Landes seit 1990 auf 8 Mio. verdreifacht. In den nächsten 20 Jahren wird sie voraussichtlich auf 24 Mio. ansteigen.

Wasser- und Sanitärsituation

Rund die Hälfte der Bevölkerung von Mosambik hat Zugang zu sauberem Wasser. Nur gerade 21 Prozent hat Zugang zu adäquaten Sanitäranlagen. Es wird geschätzt, dass diese Sanitärsituation die Regierung aufgrund von vorzeitigen Todesfällen, Arztkosten und Produktivitätsverlusten jedes Jahr über 4 Milliarden Meticais - rund 70 Mio. Franken - kostet.

Einwohnerzahl
28.8 Millionen

Lebenserwartung
58 Jahre

Human Development Index (HDI)

Rang 180 (Total 189)

WASH-Situation
60% ohne sicheren Zugang zu sauberem Wasser
90% ohne sicheren Zugang zu Sanitäranlagen

Urbanisierungsrate
3.8%

Projektgebiet Maputo

Mit knapp 1.7 Millionen EinwohnerInnen ist die Hauptstadt Maputo die grösste Stadt des Landes. 1.1 Millionen Menschen leben in dichtbesiedelten informellen Siedlungen - Tendenz steigend. Weniger als die Hälfte der Bevölkerung hat sicheren Zugang zu sauberem Trinkwasser und bloss ein kleiner Teil der Stadt ist durch ein Abwassersystem gedeckt.

 

Durch die hohe Zuwanderung in Städte entstehen Quartiere mit hohem Dichtestress - die Barrios. Diese sind durch mangelhafte Infrastruktur, hohe Armut, unterentwickeltes Gesundheits- und Bildungswesen sowie informelle Wirtschaft charakterisiert. Auch Infrastruktur für Trinkwasser, Abwasser, sanitäre Grundversorgung und Entwässerung sind kaum vorhanden.

Die grössten Herausforderungen für die Verbesserung der WASH-Situation in der Stadt sind fehlende finanzielle Mittel sowie limitierte Kapazitäten der lokalen Institutione

Bevölkerung Maputo
1.7 Millionen
1.1 Millionen in Bairros

WASH Bairros
60% ohne Zugang zu Trinkwasser
90% ohne Zugang zu sanitären Anlagen

Unsere Vision:

Wir schenken 1'100'000 Menschen in den Bairros von Maputo sicheren Zugang zu sauberem Wasser, Sanitäranlagen und schulen sie bezüglich Hygiene.

An 100 Primarschulen bauen wir für 170'000 Kinder Trinkwasser-Stationen, gendergerechte WC-Anlagen und erziehen sie zum sparsamen Umgang mit Wasser und Hygiene zur Eindämmung von wasserbürtigen Krankheiten.